Tourenbericht - Dolomiten 28.05. - 04.06.2010
Auch dieses Jahr haben wir wieder eine Woche im schönen Grödner Tal verbracht und unzählige Touren unternommen, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Hier also eine Zusammenfassung unserer Touren. Zu jeder Tour gibt es eine kleine Übersichtskarte (Topografisch), eine 3D-Ansicht, die Informationen über die Höhendifferenz und natürlich die Tour selbst im gpx-Format zum herunterladen.
HINWEIS: Die GPX-Datein dienen lediglich als Information nicht als Orientierungshilfe! Sie ersetzen keinesfalls Wanderkarte, Kompass und/oder GPS-Gerät! Wir übernehmen keine Haftung für die Benutzung der Dateien!
Zurückgelegte Kilometer: 100,5 km
Gesamthöhenmeter: 11003 m (Auf- und Abstieg)
Höhenmeter Aufstieg gesamt: 5167 m
Höhenmeter Abstieg gesamt: 5836 m
Gesamthöhenmeter: 11003 m (Auf- und Abstieg)
Höhenmeter Aufstieg gesamt: 5167 m
Höhenmeter Abstieg gesamt: 5836 m
28.05.2010 - Ankunft in Wolkenstein
In unserer Lieblingsunterkunft in Wolkenstein angekommen. Autos entladen, Zimmer bezogen und eine kleine Runde im Langental gedreht, für eine ausgiebige Tour war es an diesem Tag leider schon zu spät. Also beschlossen im Langental nach einem versteckten Geocache zu suchen, gefunden, eingetragen und zurück zur Pension um bei einem gemütlichen Glas Wein die Touren der nächsten Tage zu planen. Wie im letzten Jahr waren viele Touren und Klettersteige wegen des massiven Schneeaufkommens nicht oder nur sehr schwer zu erreichen. Einige im Vorfeld geplante Touren mussten also abgehakt werden. Aber wir kommen ja noch öfters, also, kein Problem!
29.05.2010 / Sella-Joch - Plattkofelhütte via Friedrich-August-Höhenweg
Startpunkt war der Parkplatz am Sella-Joch auf 2180 m, von dort aus starteten wir gut gelaunt bei etwas Nieselregen unsere Tour zur Plattkofelhütte auf 2297 m.
Das Wetter war zwar nicht das allerbeste, aber das hielt uns nicht davon ab frohen Mutes loszumarschieren. Bedingt durch das Regenwetter stapfte man durch matschiges Gelände (man wurde mit der Zeit ca. 4 cm grösser und musste sich gelegentlich des zusätzlichen Gewichtes an den Schuhen entledigen). Durch den massiven Schneefall letzten Winters und den nicht gerade warmen Temperaturen waren auch unzählige Schneefelder zu durchqueren oder zu umgehen. Die Berge konnte man wegen dichten Wolken leider nicht oft sehen, dafür haben uns aber zwei Kreuzotter und unzählige Murmeltiere (die uns mit ihren Warnrufen erschreckt haben) eine erlebnisreiche Tour beschert.
Da im Frühjahr die meisten Hütten noch geschlossen haben, liessen wir auf unserem Weg die Friedrich-August-Hütte und die Sandro-Pertini-Hütte einfach links liegen und stiegen weiter hinauf, bis wir an der Plattkofel-Hütte angekommen sind. Eigentlich war geplant den Lang- und Plattkofel zu umrunden, leider machte uns aber der viele Schnee der dort noch lag einen Strich durch die Rechnung. (Das sollte nicht das einzige Mal bleiben, leider ...) Wir machten also eine gemütliche Pause an der Plattkofelhütte, als das Wetter umschlug und nach einem extremen Unwetter aussah. Glück gehabt, weitergezogen! Da die Wetterverhältnisse aber unsicher waren entschlossen wir uns den gleichen Weg wieder zurück zu gehen. An der Sandro-Pertini-Hütte angekommen liess sich sogar mal die Sonne blicken und wir machten einen kurzen Fotostop um dann gemütlich wieder zum Sella-Joch abzusteigen. Die eigentlich geplante Tour war zwar gescheitert, dennoch haben wir einen schönen ersten Tourentag in den Dolomiten verbracht.
Das Wetter war zwar nicht das allerbeste, aber das hielt uns nicht davon ab frohen Mutes loszumarschieren. Bedingt durch das Regenwetter stapfte man durch matschiges Gelände (man wurde mit der Zeit ca. 4 cm grösser und musste sich gelegentlich des zusätzlichen Gewichtes an den Schuhen entledigen). Durch den massiven Schneefall letzten Winters und den nicht gerade warmen Temperaturen waren auch unzählige Schneefelder zu durchqueren oder zu umgehen. Die Berge konnte man wegen dichten Wolken leider nicht oft sehen, dafür haben uns aber zwei Kreuzotter und unzählige Murmeltiere (die uns mit ihren Warnrufen erschreckt haben) eine erlebnisreiche Tour beschert.
Da im Frühjahr die meisten Hütten noch geschlossen haben, liessen wir auf unserem Weg die Friedrich-August-Hütte und die Sandro-Pertini-Hütte einfach links liegen und stiegen weiter hinauf, bis wir an der Plattkofel-Hütte angekommen sind. Eigentlich war geplant den Lang- und Plattkofel zu umrunden, leider machte uns aber der viele Schnee der dort noch lag einen Strich durch die Rechnung. (Das sollte nicht das einzige Mal bleiben, leider ...) Wir machten also eine gemütliche Pause an der Plattkofelhütte, als das Wetter umschlug und nach einem extremen Unwetter aussah. Glück gehabt, weitergezogen! Da die Wetterverhältnisse aber unsicher waren entschlossen wir uns den gleichen Weg wieder zurück zu gehen. An der Sandro-Pertini-Hütte angekommen liess sich sogar mal die Sonne blicken und wir machten einen kurzen Fotostop um dann gemütlich wieder zum Sella-Joch abzusteigen. Die eigentlich geplante Tour war zwar gescheitert, dennoch haben wir einen schönen ersten Tourentag in den Dolomiten verbracht.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
30.05.2010 / Wolkenstein via Regensburger-Hütte zur Piza-Scharte
Morgens bei leichtem Nieselregen aber angenehmen Temperaturen von Wolkenstein (1640 m) über die JUAC-Hütte auf den Weg zur Regensburger-Hütte gemacht. Mittendrin sind wir von einem kurzen Platzregen überrascht worden, was der Stimmung aber nicht geschadet hat, denn schliesslich ist man gut ausgerüstet unterwegs.
Der Weg bis zur Regensburge-Hütte zieht sich steil auf gut befestigten, breiten Wegen nach oben. Dort angekommen zeigte sich das Wetter dann von seiner freundlicheren Seite und wir beschlossen über Weg Nr. 17 hinauf zur Piza-Scharte zu wandern um zur Stevia-Hütte zu gelangen. Geplant war ein Rundeweg Wolkenstein-JUAC-Regensburger-Hütte-Stevia-JUAC-Wolkenstein. Leider machte uns wieder der Schnee einen Strich durch die Rechnung und wir mussten 200 Höhenmeter vor dem Schartenpunkt umdrehen. Der Schnee war beim Überschreiten ziemlich rutschig, stellenweise versank man bis zur Hüfte, da wir nichts riskieren wollten drehten wir lieber um und gingen den gleichen Weg wieder zurück.
In Wolkenstein angekommen machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Langental, der aber leider durch massiven Regen buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Das schöne an dem nicht so ganz optimalen Wetter ist das man die Berge für sich hat, 7-9 Stunden pro Tag unterwegs und kein Mensch weit und breit.
Der Weg bis zur Regensburge-Hütte zieht sich steil auf gut befestigten, breiten Wegen nach oben. Dort angekommen zeigte sich das Wetter dann von seiner freundlicheren Seite und wir beschlossen über Weg Nr. 17 hinauf zur Piza-Scharte zu wandern um zur Stevia-Hütte zu gelangen. Geplant war ein Rundeweg Wolkenstein-JUAC-Regensburger-Hütte-Stevia-JUAC-Wolkenstein. Leider machte uns wieder der Schnee einen Strich durch die Rechnung und wir mussten 200 Höhenmeter vor dem Schartenpunkt umdrehen. Der Schnee war beim Überschreiten ziemlich rutschig, stellenweise versank man bis zur Hüfte, da wir nichts riskieren wollten drehten wir lieber um und gingen den gleichen Weg wieder zurück.
In Wolkenstein angekommen machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Langental, der aber leider durch massiven Regen buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Das schöne an dem nicht so ganz optimalen Wetter ist das man die Berge für sich hat, 7-9 Stunden pro Tag unterwegs und kein Mensch weit und breit.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
31.05.2010 / Langental über Weg 12 zum Höhenweg 2

Auch das studieren der Wanderkarte brachte uns nicht viel weiter, zudem war dort noch soviel Schnee das ein erreichen der Scharte unmöglich war ohne sich in Gefahr zu begeben, eine Lösung musste also her. Wir suchten also nach einer geeigneten Alternative und fanden schliesslich ein grosses Geröllfeld das zum Grödner-Joch führte. Nach kurzer Absprache ging es vorsichtig das Geröllfeld herunter, klappte besser als Gedacht und wir hatten bald wieder sicheren Boden unter den Füssen. Am Grödner-Joch angekommen suchten wir uns einen Weg nach Wolkenstein, ab jetzt ging es über geräumige Schotterwege stets bergab und kamen durchgefroren wieder in Wolkenstein an. Wieder hatte uns der Schnee einen Tour vermasselt, aber eine Rundtour hatten wir trotzdem geschafft, viel erlebt, gesehen und die Berge genossen.
Nach der Tour war uns aufgefallen das wir die Cir-Spitzen umrundet hatten und das wir eine nicht vorhandene Route gewählt hatten, hatten wir sie aus Spass die "Voelker-Butz-Route" genannt und konnten uns noch den ganzen Abend bei einem leckeren Essen darüber amüsieren.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
01.06.2010 / Grödner-Joch Höhenweg 2
Da der Höhenweg 2 den Tag vorher wegen grosser Schneefelder nicht zu erreichen war, hatten wir heute beschlossen den Weg von der anderen Seite in Angriff zu nehmen. Wir starteten diesesmal also vom Grödner-Joch über breite Schotterwege nach oben, nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir schliesslich den Anfang zum Höhenweg 2 und stiegen in steilen Serpentinen nach oben.
Wieder pfiff uns ein eisiger Sturm um die Ohren was unserem Spass aber in keinster Weise trübte. Frohen Mutes stapften wir also den Weg nach oben, bis wir wieder an einzelne kleine Schneefelder kamen, die aber kein Hinderniss darstellten. Immerwieder kamen uns Leute entgegen die uns mitteilten das der Weg oben auch nicht passierbar ist, wir liessen uns aber nicht davon abbringen und versuchten unser Glück. Oben angekommen mussten wir dann allerdings doch feststellen das alle Wege wegen grosser Schneemassen nicht passierbar waren. Höhenweg 2 der auf der anderen Seite den Weg 12 vom Vortag kreuzt verlief sich wieder im Schnee, kein weiterkommen.
Lustigerweise mussten wir erkennen das wir am Tag zuvor gerade mal 30 Meter vom sicheren Höhenweg 2 entfernt waren und wir uns das absteigen im Geröllfeld hätten sparen können, das sah man aber leider am Vortag von der Position nicht. Da wieder kein Weg ans geplante Ziel führte machten wir eine kurze Beratungspause in einem verschneiten, windgeschützten Kessel und wunderten uns über die doch zahlreichen, schlecht ausgerüsteten Wochenendwanderer, die teilweise auf Ratschläge ziemlich bissig reagiert haben.
Nach einer gemütlichen Pause in absoluter Ruhe und einem ausgedehnten Sonnenbad machten wir uns schliesslich wieder auf Richtung Grödner-Joch. Den restlichen Tag verbrachten wir mit faulenzen im Langental an einem gemütlichen Plätzchen, liessen die vergangenen Tage revue passieren und freuten uns auf die noch folgenden Tage in Gröden.
Wieder pfiff uns ein eisiger Sturm um die Ohren was unserem Spass aber in keinster Weise trübte. Frohen Mutes stapften wir also den Weg nach oben, bis wir wieder an einzelne kleine Schneefelder kamen, die aber kein Hinderniss darstellten. Immerwieder kamen uns Leute entgegen die uns mitteilten das der Weg oben auch nicht passierbar ist, wir liessen uns aber nicht davon abbringen und versuchten unser Glück. Oben angekommen mussten wir dann allerdings doch feststellen das alle Wege wegen grosser Schneemassen nicht passierbar waren. Höhenweg 2 der auf der anderen Seite den Weg 12 vom Vortag kreuzt verlief sich wieder im Schnee, kein weiterkommen.
Lustigerweise mussten wir erkennen das wir am Tag zuvor gerade mal 30 Meter vom sicheren Höhenweg 2 entfernt waren und wir uns das absteigen im Geröllfeld hätten sparen können, das sah man aber leider am Vortag von der Position nicht. Da wieder kein Weg ans geplante Ziel führte machten wir eine kurze Beratungspause in einem verschneiten, windgeschützten Kessel und wunderten uns über die doch zahlreichen, schlecht ausgerüsteten Wochenendwanderer, die teilweise auf Ratschläge ziemlich bissig reagiert haben.
Nach einer gemütlichen Pause in absoluter Ruhe und einem ausgedehnten Sonnenbad machten wir uns schliesslich wieder auf Richtung Grödner-Joch. Den restlichen Tag verbrachten wir mit faulenzen im Langental an einem gemütlichen Plätzchen, liessen die vergangenen Tage revue passieren und freuten uns auf die noch folgenden Tage in Gröden.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
02.06.2010 / Seiser-Alm - Tierser Alpl oder der Schock mit den geteerten Wanderwegen

Da wir an diesem Tag ziemlich spät aufgebrochen waren, hatten wir entschlossen mit der Seilbahn hochzufahren, trotz Vorsaison brechend voller Parklplatz, Ticket gekauft, in die Schlange der wartenden eingereiht und schliesslich irgendwann ging es dann mit einer Gondel aufwärts. Oben angekommen der totale Schock, eine Kleinstadt mitten auf einem Berg? Riesiege Hotels, Feuerwehr, Kirche, geteerte Wanderwege!? Uns kam spontan in den Sinn 'Oje! Schnell wieder weg hier!' Unser Fazit, für wirkliche Bergfreunde die die Ruhe der Berge geniessen wollen, absolut nicht zu empfehlen! Mich hätte es nicht gewundert wenn mir 'Wanderer' mit Flip-Flops entgegen gekommen wären, zudem musste man aufpassen das man nicht von Pferdekutschen mit filmenden Touristen überfahren wird.
Wir suchten uns also einen kleinen Weg abseits der Teerwege um zur Tierser Alpl zu gelangen, hatten wir auch schnell gefunden und schon konnte man in Ruhe den Tag geniessen. Der schmale Pfad schlängelte sich zwar über matschige Wiesen und man hatte gelegentlich 'Traktionsprobleme' aber besser als mit 100 Leuten über einen geteerten Weg aufzusteigen. Der Schlern, der uns die Tage zuvor nur aus der Weite anblickte, war nun zum greifen nah und ein entspannter Blick auf die Rosszähne begleitete uns auf den Weg nach oben. Leider kamen uns immerwieder Leute entgegen und teilten uns mit, das weiter oben kein Durchkommen sei, wir ahnten es schon, Schnee! Wir liessen uns allerdings von den Aussagen nicht abhalten es dennoch zu versuchen.
Je höher wir kamen, umso grössere Schneefelder stellten sich uns in den Weg, ein paar davon konnte man noch problemlos überwinden, später stoppten sie aber unseren Tatendrang, zudem waren einige Zeit vorher wohl ein paar Lawinen abgegangen. Wir führten an einem steilen Hang einen Schneetest durch und mussten feststellen das eine Überquerung zu gefährlich wäre. Wie die Tage zuvor machte uns der viele Schnee des vergangenen Winters einen Strich durch die Rechnung. Also vorsichtshalber abgestiegen, ein Pausenplatz gesucht und dort beraten ob wir mit der Seilbahn wieder abfahren oder den Weg bis zur Seilbahnstation zu Fuss gehen. Schnell waren wir uns einig das wir uns das Touristen-Drama nicht nochmal antun und den ganzen Weg abgestiegen. Auf dem Weg nach unten ging es grösstenteils durch Wald, entlang eines Wildbaches und entdeckten das wir wohl über einen Geologensteig hinunter ins Tal steigen. War eine interessante und informative Strecke. Unten angekommen standen wir alleine auf dem riesigen Parkplatz der Seilbahnstation, wo Stunden vorher das totale Chaos geherscht hatte und kamen zu dem Schluss: 'Niewieder Seiser-Alm!'
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
03.06.2010 / Lang- und Plattkofelumrundung
Da unser Versuch am 29.05.2010 den Lang- und Plattkofel zu umrunden wegen Schnee gescheitert war, versuchten wir es nun in der anderen Richtung.
Gestartet sind wir wieder am Parkplatz am Sella-Joch nur diesmal den Weg 526 durch die Steinerne Stadt Richtung Comici-Hütte, auf dieser Route eindeutig weniger Schnee, Wetter optimal, es kann los gehen. Auf dieser Tour wieder zahlreichen Murmeltieren begegnet, gelgentlich hörte man vom Langkofel Eis, Schnee und Geröll abgehen. Eine interessante Erfahrung haben wir gemacht, scheinbar sammeln Murmeltiere Blechdosen, was sie damit allerdings machen kein Plan, den lästigen Dosenpfand gibt es in Südtirol ja nicht :)
Es ging also ständig bergauf bergab und glücklicherweise war die Fernsicht heute mal Super, so konnten wir viele schöne Fotos machen, auf der hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause und kamen kurz danach an der Scharte zwischen Lang- und Plattkofel vorbei. Einige Wanderfreunde versuchten durch die Schneemassen in der Scharte zur Langkofelhütte zu gelangen, diese sinnlosen Strapazen haben wir uns aber gespart, denn die Hütte war ja noch geschlossen. Langsam wurde der Weg immer öfter von riesigen Schneefeldern blockiert, stellenweise waren sie noch 2 Meter hoch, da sie aber im Schatten des Plattkofels lagen war ein überqueren kein Problem und wir stapften durch den Schnee um auf der anderen Seite wieder auf den eigentlichen Weg zu gelangen. Diesmal machte uns der viele Schnee keinen Strich durch die Rechnung und wir konnten ungehindert unseren Weg fortsetzen.
Oft ging es über matschige Wege und triefende Wiesen, wie schon auf dem Friedrich-August-Höhenweg, aber alles kein Problem. Kurz vor der Plattkofelhütte begegnete uns ein riesiges Schneefeld aus dem gerade noch die Wegweiser herauskuckten, das war genau das Schneefeld das uns beim ersten Versuch davon abgehalten hatte die Umrundung zu machen, dabei wäre das queren kein Problem gewesen. So sind wir also ohne Schwierigkeiten an der Plattkofelhütte angekommen und machten in der Sonne eine Pause. Da wir den Weg Sella-Joch - Plattkofelhütte schon am 29.05.2010 gegangen waren, wussten wir an der Stelle was uns auf dem Rückweg erwartet und machten uns frisch gestärkt wieder auf den Weg. Glücklicherweise waren die matschigen Pfade in den Tagen getrocknet und wir konnten ohne dicken Schlamm an den Füssen problemlos zurückwandern. Auch viele der Schneefelder waren der Sonne zum Opfer gefallen, so sparten wir uns ein umgehen und konnten direkt auf dem Höhenweg unsere Reise fortsetzen.
Langsam versank die Sonne hinter den Bergen und wir konnten das schöne Licht noch für ein paar schöne Fotos von der Umgebung nutzen. Am Parkplatz angekommen freuten wir uns über eine gelungene Tour, endlich mussten wir mal nicht wegen Schnee abbrechen und umdrehen.
Gestartet sind wir wieder am Parkplatz am Sella-Joch nur diesmal den Weg 526 durch die Steinerne Stadt Richtung Comici-Hütte, auf dieser Route eindeutig weniger Schnee, Wetter optimal, es kann los gehen. Auf dieser Tour wieder zahlreichen Murmeltieren begegnet, gelgentlich hörte man vom Langkofel Eis, Schnee und Geröll abgehen. Eine interessante Erfahrung haben wir gemacht, scheinbar sammeln Murmeltiere Blechdosen, was sie damit allerdings machen kein Plan, den lästigen Dosenpfand gibt es in Südtirol ja nicht :)
Es ging also ständig bergauf bergab und glücklicherweise war die Fernsicht heute mal Super, so konnten wir viele schöne Fotos machen, auf der hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause und kamen kurz danach an der Scharte zwischen Lang- und Plattkofel vorbei. Einige Wanderfreunde versuchten durch die Schneemassen in der Scharte zur Langkofelhütte zu gelangen, diese sinnlosen Strapazen haben wir uns aber gespart, denn die Hütte war ja noch geschlossen. Langsam wurde der Weg immer öfter von riesigen Schneefeldern blockiert, stellenweise waren sie noch 2 Meter hoch, da sie aber im Schatten des Plattkofels lagen war ein überqueren kein Problem und wir stapften durch den Schnee um auf der anderen Seite wieder auf den eigentlichen Weg zu gelangen. Diesmal machte uns der viele Schnee keinen Strich durch die Rechnung und wir konnten ungehindert unseren Weg fortsetzen.
Oft ging es über matschige Wege und triefende Wiesen, wie schon auf dem Friedrich-August-Höhenweg, aber alles kein Problem. Kurz vor der Plattkofelhütte begegnete uns ein riesiges Schneefeld aus dem gerade noch die Wegweiser herauskuckten, das war genau das Schneefeld das uns beim ersten Versuch davon abgehalten hatte die Umrundung zu machen, dabei wäre das queren kein Problem gewesen. So sind wir also ohne Schwierigkeiten an der Plattkofelhütte angekommen und machten in der Sonne eine Pause. Da wir den Weg Sella-Joch - Plattkofelhütte schon am 29.05.2010 gegangen waren, wussten wir an der Stelle was uns auf dem Rückweg erwartet und machten uns frisch gestärkt wieder auf den Weg. Glücklicherweise waren die matschigen Pfade in den Tagen getrocknet und wir konnten ohne dicken Schlamm an den Füssen problemlos zurückwandern. Auch viele der Schneefelder waren der Sonne zum Opfer gefallen, so sparten wir uns ein umgehen und konnten direkt auf dem Höhenweg unsere Reise fortsetzen.
Langsam versank die Sonne hinter den Bergen und wir konnten das schöne Licht noch für ein paar schöne Fotos von der Umgebung nutzen. Am Parkplatz angekommen freuten wir uns über eine gelungene Tour, endlich mussten wir mal nicht wegen Schnee abbrechen und umdrehen.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
04.06.2010 / Stevia-Klettersteig - Expressweg
Da wie letztes Jahr schon unzählige Klettersteige wegen Schnee nicht zu erreichen waren, wollte ich wenigstens einen machen. Der einzige der um diese Jahreszeit problemlos in Angriff genommen werden
kann ist der Stevia-Klettersteig im Langental (PUEZ-GEISLER-NATURPARK), so zum krönenden Abschluss vor der Abreise.
Ich machte mich also mit Klettersteigausrüstung auf dem Weg zum gut versteckten Einstieg des Klettersteiges, meine Tourenpartnerin nahm den Expressweg um zur Stevia-Hütte zu gelangen. Dort war unser Treffpunkt verabredet. Die ganze Woche war aus dem Langental kein einziger Klettersteiggeher zu erspähen, aber da an diesem Tag wunderschönes Wetter mit blauem Himmel und hohen Temperaturen war, sind dort einige unterwegs gewesen.
Im Langental ging es einen kleinen Forstweg bis zu einem Steinmännchen, der den Weg zum Einstieg markiert. Dort angekommen ist es empfehlenswert die Klettersteigausrüstung anzulegen, denn direkt am Einstieg ist es zu steil und es wäre eine ziemlich wackelige Angelegenheit sie erst dort anzulegen. In freudiger Erwartung und gut gelaunt ging es also die ersten Meter des Klettersteigs nach oben, normal ist er in knapp 2 Stunden zu schaffen, aber leider war an diesem Tag so reger Verkehr das sich das ein wenig ind die Länge gezogen hat. Vorallem wenn man 6 ewig diskutierende Italiener vor sich hat, die rumtrödeln.
Zudem musste ich wiedermal die Erfahrung machen wie wichtig es ist die komplette Ausrüstung zu benutzen, denn ein lautes "SASSO" von oben (ital. für Stein) motivierte mich dazu den Kopf einzuziehen und nur Sekunden später traf mich ein riesen Stein auf den Helm. Ohne Helm wäre das sicher böse ausgegangen. Auf dem Weg nach oben so einige Leute überholt, die mich freundlicherweise vorbeiklettern liessen. Nette Leute getroffen, interessante Gespräche geführt. Kurz vor dem Ausstieg am Klettersteigbuch angekommen, eine kurze Pause gemacht und einen Eintrag hinterlassen, weiter bis zum Ausstieg hochgeklettert, den Ausblick ins Langental genossen und ein paar schöne Fotos gemacht. Dabei festgestellt das es am Klettersteig hängend lästig ist wenn der Akku der Kamera leer wird.
Am Ausstieg angekommen ist noch ein lästiges Stück steiler Hang bis zur Stevia-Hütte zu überwinden, das kostet nochmal Kondition. Vorallem war es langsam aber sicher zu warm für solche Aktionen. Kurzerhand den Kopf in das kühlende Nass einer Quelle gehalten, erfrischt und zur Hütte weitergekämpft. Leider musste meine Tourenpartnerin eine Stunde an der Hütte ausharren, ein erleichterter Blick kam mir bei meiner Ankunft entgegen.
Eine ausgedehnte Pause wurde mit einem traumhaften Ausblick gekrönt und man konnte noch die Ruhe in den Bergen geniessen, denn die Hütte hatte noch geschlossen. Wir machten uns zusammen auf den Weg zur Silvester-Scharte, die wir dann genüsslich abgestiegen sind.
Ich machte mich also mit Klettersteigausrüstung auf dem Weg zum gut versteckten Einstieg des Klettersteiges, meine Tourenpartnerin nahm den Expressweg um zur Stevia-Hütte zu gelangen. Dort war unser Treffpunkt verabredet. Die ganze Woche war aus dem Langental kein einziger Klettersteiggeher zu erspähen, aber da an diesem Tag wunderschönes Wetter mit blauem Himmel und hohen Temperaturen war, sind dort einige unterwegs gewesen.
Im Langental ging es einen kleinen Forstweg bis zu einem Steinmännchen, der den Weg zum Einstieg markiert. Dort angekommen ist es empfehlenswert die Klettersteigausrüstung anzulegen, denn direkt am Einstieg ist es zu steil und es wäre eine ziemlich wackelige Angelegenheit sie erst dort anzulegen. In freudiger Erwartung und gut gelaunt ging es also die ersten Meter des Klettersteigs nach oben, normal ist er in knapp 2 Stunden zu schaffen, aber leider war an diesem Tag so reger Verkehr das sich das ein wenig ind die Länge gezogen hat. Vorallem wenn man 6 ewig diskutierende Italiener vor sich hat, die rumtrödeln.
Zudem musste ich wiedermal die Erfahrung machen wie wichtig es ist die komplette Ausrüstung zu benutzen, denn ein lautes "SASSO" von oben (ital. für Stein) motivierte mich dazu den Kopf einzuziehen und nur Sekunden später traf mich ein riesen Stein auf den Helm. Ohne Helm wäre das sicher böse ausgegangen. Auf dem Weg nach oben so einige Leute überholt, die mich freundlicherweise vorbeiklettern liessen. Nette Leute getroffen, interessante Gespräche geführt. Kurz vor dem Ausstieg am Klettersteigbuch angekommen, eine kurze Pause gemacht und einen Eintrag hinterlassen, weiter bis zum Ausstieg hochgeklettert, den Ausblick ins Langental genossen und ein paar schöne Fotos gemacht. Dabei festgestellt das es am Klettersteig hängend lästig ist wenn der Akku der Kamera leer wird.
Am Ausstieg angekommen ist noch ein lästiges Stück steiler Hang bis zur Stevia-Hütte zu überwinden, das kostet nochmal Kondition. Vorallem war es langsam aber sicher zu warm für solche Aktionen. Kurzerhand den Kopf in das kühlende Nass einer Quelle gehalten, erfrischt und zur Hütte weitergekämpft. Leider musste meine Tourenpartnerin eine Stunde an der Hütte ausharren, ein erleichterter Blick kam mir bei meiner Ankunft entgegen.
Eine ausgedehnte Pause wurde mit einem traumhaften Ausblick gekrönt und man konnte noch die Ruhe in den Bergen geniessen, denn die Hütte hatte noch geschlossen. Wir machten uns zusammen auf den Weg zur Silvester-Scharte, die wir dann genüsslich abgestiegen sind.
Quellen:
3D-Karte (Google-Earth)
Topokarte (Garmin Mapsource Topo Transalpin)
Strecken mit GARMIN GPSmap 60 CSx aufgezeichnet
Wieder in Wolkenstein angekommen setzten wir uns noch gemütlich zusammen, tauschten unsere Fotos aus und liessen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren, bevor wir uns auf die Heimreise machten. Alles in allem eine wunderschöne Woche, wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Besuch im Grödner-Tal. Vielleicht im Herbst diesen Jahres nochmal. Wir werden berichten!






















































































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